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Thüringen

Zettel auf Tisch

Zum Thema "Soziale Beziehungen" hatten die Teilnehmenden des Workshops besonderen viel Diskussionsbedarf. Bildnachweis: Sarina Funk

24. Juni 2019

Erfolgreicher Workshop zum Thema „Psychische Belastung am Arbeitsplatz als Bestandteil der Gefährdungsbeurteilung“ in Meiningen

Unternehmensvertreter aus Süd- und Westthüringen aus den Bereichen Pflege und dem produzierenden Gewerbe, wollten mehr erfahren zum Thema psychische Belastung. Daher folgten sie am 22. Mai 2019 er Weinladung des Unternehmens-Netzwerks INKLUSION zum Workshop mit dem Titel „Psychische Belastung am Arbeitsplatz als Bestandteil der Gefährdungsbeurteilung“.

Wo liegen die Ursachen psychischer Belastungen und was können wir als Arbeitgeber tun? Diese Frage wurde von den Teilnehmenden und den Referenten rege diskutiert. Es folgte eine Abgrenzung der Begrifflichkeiten „Belastung und Beanspruchung“ durch die Arbeitspsychologin Frau Wälte. In einer Gruppenarbeitsphase wurde gemeinsam überlegt, wo die Arbeitsbelastungen in ihrem jeweiligen Bereich liegen. Schnell wurde deutlich: Ein schwer zu greifendes Thema in der Gefährdungsbeurteilung sind soziale Beziehungen.

In der Gruppenpräsentationerzählte ein Arbeitgeber von seiner Idee, einem Basar mit der Belegschaft zu gestalten und die Einnahmen kranken Kindern oder dem Hospiz zu spenden. Andere berichteten von gemeinsamen Festen der Belegschaft. Das Ziel sollte sein, das „Wir-Gefühl“ unter den Mitarbeitenden zu steigern. Außerdem sollte dadurch das Bewusstsein für ein gegenseitiges Aufeinander-Angewiesen-Sein gestärkt werden. Der intensive Austausch u. a. über die verschiedenen Teamentwicklungsmaßnahmen, war für alle sehr gewinnbringend.
Das Feedback der Veranstaltung war sehr positiv, was dem Unternehmens-Netzwerk INKLUSION zeigt, dass es weitere Veranstaltungen in dieser Runde geben muss.