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Nordrhein-Westfalen

Statoscop und Stift liegen auf Terminkalender

Die Arztpraxis schätzt engagierte Mitarbeiter mit- und ohne Behinderung. Bildquelle: pexels.com

09. März 2018

Arztpraxis in Ostwestfalen-Lippe stellt erstmalig Mitarbeiterin mit Schwerbehinderung ein

„Medizinische Fachangestellte sind heute schwer zu finden“, sagt die Personalzuständige einer Arztpraxis aus Ostwestfalen-Lippe. Sie freute sich deshalb sehr eine Mitarbeiterin gefunden und eingestellt zu haben. Nach der Einstellung kommunizierte die Mitarbeiterin, dass sie schwerbehindert ist. Die Personalzuständige meldete sich beim Unternehmens-Netzwerk INKLUSION um zu erfahren, was sie als Arbeitgeber beachten muss und welche Unterstützungsmöglichkeiten es gibt. Nach der Einstellung kommunizierte die Mitarbeiterin, dass sie schwerbehindert ist. Die Personalzuständige meldete sich beim Unternehmens-Netzwerk INKLUSION, um zu erfahren, was ihre Praxis als Arbeitgeber beachten muss. Nach einigen Wochen häuften sich krankheitsbedingte Ausfälle der Mit¬arbeiterin. Es wurde klar: Sie ist nur eingeschränkt einsetzbar. Die Arztpraxis wollte jedoch an der engagierten und fachlich guten Mitarbeiterin festhalten. Das Projekt stellte Kontakt zum Integrationsfachdienst her. Ein Beschäftigungssicherungszuschuss kann beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe beantragt werden, um die eingeschränkte Einsetzbarkeit finanziell auszugleichen.